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Forex und Technische Analyse, Drei Methoden, die Ihnen bei der Interpretation helfen

Die Technische Analyse (TA) ist eine der vielseitigsten und genauesten Methoden, um den Puls des Marktes zu messen. Neben den der aktuellen Quotierung verwendet man hierbei auch historische Daten.

Nun ist beim Devisenhandel die Datenversorgung immer ein kritischer Punkt, da es keinen zentralen Marktplatz gibt und rund um die Uhr gehandelt wird. Folglich kann man bei Brokern oder auch Drittanbietern nicht auf eine Volumenangabe zurückgreifen. Man kann aber die Handelshäufigkeit heranziehen, die von einigen Anbietern übermittelt wird und anhand der Ticks (Kursfeststellung) pro Zeiteinheit sich so einen Überblick verschaffen.

Wenn Sie die Technische Analyse einsetzten, können Sie wiederkehrende Muster erkennen, sobald diese stattfinden. Sind Sie einmal mit den wichtigen Anordnungen und wiederkehrenden Mustern vertraut, sind Sie auch bald in der Lage, vollen Nutzen aus den bedeutenden Ereignissen des Finanzmarktes zu ziehen, um Ihre Ein- und Ausstiegspunkte zu bestimmen.

Händler, welche die Technische Analyse in Verbindung mit der Fundamentalen Analyse anwenden, haben einen eindeutigen Vorteil gegenüber denjenigen, die nur nach neuesten Daten und Ereignissen handeln. Es ist wichtig, dass Sie sich darüber klar werden, dass die Technische Analyse keinen Widerspruch zur Fundamentalanalyse darstellt, sondern lediglich als ihr Messinstrument dient. Wenn Sie beide miteinander verbinden, können Sie bald die dahinter liegen Faktoren, die den Preis beeinflussen erkennen. Umgekehrt lassen dann aber die Preise Rückschlüsse auf die ökonomischen Bedingungen eines Landes zu.

Obwohl es viele verschiedene Möglichkeiten gibt, die Technische Analyse anzuwenden, sind die einfachsten Methoden gewöhnlich die effektivsten. Wenn Sie die notwendigen Chart Werkzeuge wie Candlesstick, Gleitender Durchschnitt (Moving Average), Relative Stärke, Pivot Points mit einbeziehen, werden Ihre Handelsentscheidungen sehr effektiv. Lassen Sie uns mit der einfachsten Form der Technischen Analyse beginnen, mit Support und Resistance.

1. Wie man Support und Resistance findet

Die größte Fähigkeit, die einen Trader auszeichnet, ist wohl die Punkte beziehungsweise Ebenen von Support (S) und Resistance (R) zu erkennen. Wenn die Kurse steigen und wieder fallen, ist der höchste Punkt vor dem Rückgang, der Widerstandspunkt/Resistance. Gehen die Kurse wieder nach oben, nennt man den tiefsten Punkt, bevor es wieder aufwärts geht Support/Unterstützung. Beim Abwärtstrend ist es genau umgekehrt.

Wenn Sie dies als Händler erkennen und erfolgreich einsetzen, können Sie Ihre Order an strategischen Punkten einsetzen, um Gewinne zu erzielen und Verluste zu vermeiden. Mit der notwendigen Übung, indem Sie sich die Abläufe immer wieder vor Augen führen, wird sich Ihr Kontoeigenkapital bald zu Ihrer Zufriedenheit nach oben bewegen.

Die Technische Analyse kann Ihnen helfen, Support und Resistance auszumachen, bevor der Preis das tatsächliche Niveau erreicht hat. Somit können Sie Einstieg und Austritt Ihrer Order immer punktgenauer platzieren und mit der Zeit ziemlich gelassen handeln.

2. Trendlines und Channels

Eine zweite Methode den Kursverlauf zu beobachten und Trends ausfindig zu machen, ist das Erstellen von Trendlines/Trendlinien. Sie können sowohl bei steigenden als auch fallenden Kursen angewandt werden.

Wenn Sie eine Trendlinie zeichnen möchten, müssen Sie nur zwei oder mehre Preis Extreme miteinander verbinden. Wie Sie bei diesem Chart sehen, wenn Sie die ersten beiden Preisspitzen miteinander verbinden, wird der Widerstand schwächer oder wie es ein Händler ausdrücken würde: die Trendline Resistance.

Channels auf dem Preischart zu erstellen ist genau so einfach wie die Trendlines. Die meisten Programme bieten diese Funktion an. Sie können aber auch ganz einfach durch zeichnen zweier paralleler Trendlinien hergestellt werden.

Channels und horizontale Ebenen geben dem Händler die Möglichkeit seine Eintritt und Stopp Orders strategisch auf historisch erfassten Preisdaten zu errichten. Es ist wichtig zu begreifen, dass die Linien keinen Pfad beschreiben, dem der Markt exakt folgt. Alle Channels und S/R Niveaus werden vielleicht durchbrochen. Wichtig ist jedoch anhand der Trendlines und Cannels den Trend und die Geschwindigkeit des Marktes zu erkennen, damit man seine Orders exakt platzieren kann.

3. Fibonacci Retracements

Als Trader ist man vor allem daran interessiert, herauszufinden, wie weit eine Kurskorrektur, das heißt ein Abwärtstrend anhalten kann. Bei welchem Kursniveau kann man als Trader wieder einsteigen und kaufen? Ein hervorragendes Instrument dazu ist das Fibonacci Retracement. Es ist nicht schwer zu verstehen, einfach anzuwenden und es funktioniert.

Leonardo Fibonacci war der größte Mathematiker Europas während des Mittelalters, der die hindu-arabischen Zahlen einführte und in einem Buch die so genannte Fibonacci Reihenfolge beschrieb. Diese ist eine Reihe von Zahlen, von denen jede folgende die Summe der beiden voraus gehenden ist. Für die beiden ersten Zahlen werden die Werte null und eins vorgegeben. Die Griechen nannten diese Beziehung der Zahlen untereinander den Goldenen Schnitt.

0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144, 233, 377, 610, 987, 1.597, 2.584 …

Bei Kursbewegungen stellt man nun die Tatsache fest, dass bei einer klar abgrenzbaren Aufwärtsbewegung die Kurskorrektur sehr häufig in ganz bestimmten wiederkehrenden Prozentbeträgen abläuft. Das heißt, der Kurs fällt entweder um 38,2%, um 50% oder aber 61,8%.

Wenn Sie einen Preisanstieg beobachten und der Kurs beginnt dann plötzlich zu fallen, weil der Markt eine Korrektur einleitete, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass die Korrektur nach 38,2% des vorangegangenen Aufwärtstrends wieder anspringt und der Kurs sich wieder erholt.

Fällt er weiter, besteht die nächste Möglichkeit für einen potentiellen Wendepunkt bei 50% Retracements und er schnellt dann wieder etwas nach oben. Sackt er aber noch weiter ab, dann erholt er sich meist erst wieder bei 61,8%.

Um die Fibonacci Retracements anzuwenden muss ein klar erkennbarer Trend vorliegen. Dann können Sie die Retracements von einem Startpunkt (A) zu einem Endpunkt (B) ziehen. Der Startpunkt ist der Beginn des Aufwärtstrends, der Endpunkt die voraussichtliche Spitze. Da die Fibonacci–Funktion ein Basisinstrument darstellt, wird es von allen charttechnischen Programmen angeboten, automatisch berechnet und eingeblendet.

Wenn Sie die Historie der Kursdaten betrachten und auswerten, werden Sie mit der Zeit ein Gefühl dafür entwickeln, ob der von Ihnen gewählte Basiswert sich gut an den Fibo-Marken orientiert. Tat er das in der Vergangenheit, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, dass er dies auch in der Zukunft tut. Selbstverständlich können Fibonacci-Retracements auch auf vorangegangene Abwärtsbewegungen angewandt werden.

 

Hier hets’s zum Video, klicken Sie auf Fibonacci Frorex Trading

 

Fibonacci Forex Trading

 

 

 

 

Comments (1)

MikecDecember 6th, 2009 at 11:18 am

“Wie man Support und Resistance findet”. Wahrlich, da liegt schon der halbe Erfolg beim FX-Trading. Aber, wie soll man das “herausfinden” können? Wie soll das ein Anfänger erst können? Mit welchen Methoden und Tools? Das zu beherrschen und anzuwenden ist das Geheimnis, der Rest ist schon fast ein leichtes Spiel. Und, hier ist der Knackpunkt für den privaten Forex-Trader. Die Banken und institutionelle Händler haben bessere Werkzeuge und können viel besser in Markt “hineinschauen” als der kleine private “Mitläufer”. Wenn, das einfach wäre, würde man bald zu den vermögenden Tradern gehören und nicht zu den 90 %, die im Forex – Trading meistens nur verlieren.

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