Forex Online Geheimnisse

Wie finde ich den richtigen Forex-Broker, Teil II

Kontotypen

Da Sie beim FX-Handel nicht an der Börse, sondern gegen Ihren Forex-Broker handeln, müssen Sie bei der Wahl des Brokers berücksichtigen, was er Ihnen für Instrumente zu Verfügung stellt.

Anzahl der Devisenpaare

Es ist von Broker zu Broker sehr unterschiedlich wie viel Devisenpaare er seinen Kunden anbietet. Einige stellen nur Kurse für die Majors, andere bieten über 100 Crossrates zum Handeln an.

Ein Broker sollte aber zumindest die sieben Hauptwährungen (Majors):

AUD, CAD, CHF, EUR, GBP, JPY, USD anbieten.

Sollten Sie gerade erst mit Forex zu handeln beginnen, dann genügen die Majors, denn als Anfänger muss man soviel lernen, dass man sich besser auf ein Hauptwährungspaar beschränkt. Ansonsten verzettelt man sich, und das Ergebnis bleibt eher unbefriedigend.

Margin und Lot

Fast alle Broker bieten Ihnen ein so genanntes Margin Konto an. Das heißt, dass Sie beim Kauf einer Position nur einen Bruchteil des Positionswertes als Einschuss leisten müssen.

Die Standardhandelsgröße, Lot genannt, beträgt 100 000 US Dollar. Hätten Sie kein Margin Konto, müssten Sie pro Lot 100 000 USD auf Ihrem Konto haben. Die meisten Broker bieten auch Mini-Lots an (10 000 Geldeinheiten) und das ist besonders für Einsteiger interessant, denn hier können Sie Erfahrungen sammeln, ohne ein zu hohes Risiko einzugehen und viel Geld zu verlieren.

Als Trader müssen Sie bei Ihrem Broker nur einen Bruchteil der gehandelten Summe als Sicherheitsleistung hinterlegen und nicht über den gesamten gehandelten Betrag verfügen. Diese Sicherheitsleistung nennt man im Fachjargon Margin. Sie liegt – je nach Broker – in der Regel pro Standard-Lot zwischen 1000 und 4000 Dollar und pro Mini-Lot zwischen 100 und 400 Dollar. Und es gibt sogar Broker, die bieten Micro Lots (1000 Einheiten) oder sogar gebrochene Lots an.

Denken Sie daran, die Margin ist der Mindestwert, der hinterlegt werden sollte. Selbst alte Hasen und professionelle Forex Trader handeln nie nur mit dem minimal benötigten Kapital, da es zu risikoreich ist und einem Tanz auf dem Vulkan gleicht. Deshalb sollten besonders Einsteiger die Wahl Ihres Brokers nicht an der Höhe der Margin und der daraus resultierenden Leverage festmachen. Falls Sie derzeit nur über den Mindestwert verfügen, handeln Sie lieber noch eine Weile mit dem Demokonto, bis Sie etwas mehr als Sicherheitsleistung hinterlegen können.

Mindesteinlage

Die Mindesteinlage ist die Summe, die Sie mindestens auf Ihr Konto beim Broker einzahlen müssen. Die liegt je nach Kontotyp und Broker zwischen einem, ja, einem und 20 000 Dollar. Ebenso unterschiedlich wie die Größe der Mindesteinlage sind die Regulierungen der einzelnen Broker, wenn Sie Ihre Mindesteinlage durch mehrere Verlust-Trades unterschreiten. Bei manchen darf man erst wieder traden, wenn man erneut Geld auf das konto einzahlt, bei anderen kann man solange handeln wie die Margin-Anforderungen erfüllt sind.

Gebühren und Spreads

Normalerweise fallen beim FX-Handel keine Gebühren an. Der Broker verdient sein Geld durch den Spread, der Differenz zwischen Bid- und Ask-Kurs, den er als Market-Maker (er stellt Kurse, zu denen er bereit ist zu handeln) Ihnen anbietet. Verlangt er neben dem Spread noch eine Gebühr, sollte er im Gegenzug dazu einen geringeren Spread oder ein hervorragendes Service anbieten, damit diese gerechtfertigt erscheint.

Die FX-Broker notieren ihre Spreads in der Regel zwischen zwei und sieben Pips. Im Interbanken-Handel liegt der Spread in volatilen Phasen manchmal bei fünf in ruhigen Phasen bei einem. Ideal ist es, wenn bei einem Broker auch in sehr volatilen Phasen der Spread gleich bleibt.

Rollover

Wollen Sie eine Position über Nacht behalten, dann muss diese gerollt werden, wofür einige Broker einen Aufschlag berechnen. Sollten Sie in längeren Zeitfenstern handeln, können solche Kosten sich bemerkbar machen.

Versteckte Gebühren

Manche Broker erheben Strafgebühren, falls Sie den Mindestumsatz nicht erreichen. Einige erheben eine Zusatzgebühr, wenn Sie mit Mini-Lots handeln und bei einigen fallen auch monatliche Gebühren für die Handelsplattform an.

Wichtig ist, dass Sie das Kleingedruckte durchlesen, bevor Sie bei einem Broker ein Konto eröffnen, damit Sie später keine unliebsamen Überraschungen erleben.

Zusammenfassung

was Sie bei einem Broker beachten sollten

  1. Sofortige Ausführung Ihrer Order.

Die Transaktionen müssen in Echtzeit gehandelt werden können, das heißt: Wenn Sie klicken, muss der Auftrag ohne Zeitverzögerung ausgeführt werden.

  1. Niedrige Spreads

Der „Spread“ ist die Differenz zwischen dem An- und Verkaufspreis eines Währungspaares

  1. Leverage (Hebel)

Eine hohe Leverage kann Sie reich aber auch schrecklich arm machen. Machen Sie es deshalb wie erfahrene Trader und nehmen Sie für ein Standard-Konto eine 100:1 Leverage und für ein Mini-Konto eine 200:1 Leverage.

  1. Kontoeröffnung

eröffnen Sie als Anfänger ein kleines Handelskonto mit 100 € (besser mit 500 €)

  1. Tabellen und Werkzeuge

Ihr Broker sollte Ihnen Zugang zu guten Kurstabellen, technischen Analysen und gute Zeichenwerkzeuge bieten.

  1. 24 Stunden Support

Ihr Broker sollte Ihnen einen 24 Studen-Support in Ihrer Sprache anbieten

  1. Majors

Ihr  Broker sollte mindestens die sieben Hauptwährungen (Majors) anbieten

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